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Podestplatz beim Friedberg-Cup (Bayerische Meisterschaft)

Friedberg ist leider auch nicht um die Ecke, weshalb ich mich erneut entschieden habe, den Weg mit dem Zug zurückzulegen. Nach 7h Anreise war noch Gelegenheit 2h Stunden im Quartier zu entspannen, bevor es zum See ging. Das verlängerte Training am Freitagabend war eine gute Gelegenheit, sich auf die seeeehr große (13 Mitnehmer) 5-Mast-Anlage einzustellen.

Der Wettkampf am Samstag startete bereits um 8 Uhr, was für den allgemeinen WSC Süsel Fahrer ja eine bekannte Zeit darstellt. Zunächst ging es allerdings auf den Trickski, wo ich mit 4.130 Punkten einen vernünftigen 4. Platz erzielen konnte.

Der Fokus des Wettkampfes lag aber ganz klar auf dem Slalom-Event. Um 11:30 Uhr war dann die offene Klasse dran, die bei perfekten Bedingungen auf Bojenjagd ging.

Ich entschied mich kurzerhand mit der 14m-Leine zu starten, um für die kurzen Leinen Kraft zu sparen. Dies sollte sich dann auch auszahlen, da ich bis zur 11m-Leine diverse Runden zu fahren hatte und immer alle 6 Bojen mit Ausfahrtstor geschafft habe. Erst an der 10,75m Leine war nach einer missratenen Einfahrt nach 2 Bojen Schluss. Aufgrund meines Gleichstands mit Konkurrent und Freund René Klein ging es in der zweiten Slalom-Runde dann um die Frage, wer die Nase vorn haben sollte. Hier konnte ich mich mit 3,5 Bojen um eine halbe Boje vor René schieben und mir hinter dem ehemaligen Weltmeister und Lokalmatador Alexander Graw den 2. Platz sichern.

Kaum umgezogen ging es dann direkt zum Bahnhof, um in 7h wieder in die Heimat zu fahren. Die Zeit verflog dank halbwegs stabiler Internetverbindung und diversen WM-Spielen glücklicherweise schnell.

Wer also mal in der Nähe von Augsburg sein sollte, dem empfehle ich unbedingt einen Abstecher bei „Chill & Wake“ am Friedberger See zu machen und dort auf eine Runde Feature Board oder ein Leberkässemmel vorbeizuschauen.

In diesem Sinne „Servus“.

Stephan